dorfman,
der
 ;
-s/-männer
+ Uml.,
auch
dorfleute
.
›Landbewohner, Bauer; vollberechtigter Dorfbewohner‹;
zu ,
1
 1.
Gegensätze:
 1.
Wortbildungen:
dorfmanschaft
›Gemeindebürgerschaft‹ (a. 1554).

Belegblock:

Kisch, Leipz. Schöffenspr.
159, 8
(
osächs.
,
1523
/
4
):
So darf man das hergepet [...] dorfeleuten von pauers art nicht geben.
Fastnachtsp.
442, 21
(
nobd.
,
n. 1494
):
Ich machet, das er im ward geschant | Von ainem wilden groben dorfman.
Sachs
9, 292, 14
(
Nürnb.
1557
):
So wer ich wordn der reychst dorffman.
Welti, Stadtr. Bern
188, 7
(
halem.
,
1404
):
ordneten die rete vnd burger, daz, weler dorffman oder stattman dehein holtz vff vnsern merit fuͤret [...] das soͤllent vnser weibel nemen.
Brandstetter, Wigoleis
212, 13
(
Augsb.
1493
):
ich bin nit wigoleis sunder ein armer bauman oder dorfman.
Welti, a. a. O.
102, 5
;
129, 22
;
313, 10
;
Fastnachtsp.
415, 25
;
Rwb
2, 1053
 f.;
Schweiz. Id.
4, 281
 f.