doppelsöldner,
der
 ;
-/-Ø
.
›ranghoher Söldner mit doppeltem Sold; eine Art Unteroffizier‹;
Bedeutungsverwandte
(bzw. sachbereichsverwandt): ,  2,  10,  1; vgl. , ,  2, ,  6, , , , ,  2,  1.
Syntagmen:
die d. bezalen
;
j. d. sein, wie ein d. fluchen
;
dem d. etw
. [einen Betrag]
geben
;
mit den doppelsöldnern nachsetzen
;
der gemeine d
.

Belegblock:

Chron. Magdeb.
2, 76, 33
(
nrddt.
,
1565
/
6
):
wurden den tagk und folgenden tages alle hakenschützen und gemeine dobbelsoldner bezalet.
Peil, Rollenhagen. Froschm.
640, 4177
(
Magdeb.
1608
):
Fehnrich Stoͤltzer der kuͤne Mann / | Setzt mit den doppel Soldnern nach.
Lichtenstein, Lindener. Katzip.
321
(o. O.
1558
):
die [böses weyb] fluͦchte so grausam unnd nit allain wie ain landtsknecht, sonder wie ain doppelsöldner.
Baumann, Bauernkr. Oberschw.
91, 10
(
schwäb.
,
v. 1542
):
Darnach schetzten sy in, musset yedem hauptman 6 gulden geben, yedem doppelseldner 3 gulden, yedem pauren 1 gulden.
Turmair
1, 245, 26
(
moobd.
,
1529
):
Den edlen und dopelsöldnern auß der ersten legion gab man gulden und silbren münz.
Joachim, Marienb. Tresslerb.
150, 30
;
Roder, Hugs Vill. Chron.
73, 14
;
Chron. baier. Städte.
219, 30
;
231, 20
;
Rwb
2, 1030
;
Dwb
2, 1271
;
Schweiz. Id.
7, 861
.