donnerkeil,
der
.
1.
›Waffe Gottes (urprünglich des römischen Gottes Jupiter), mit der er Blitze schleudert; Blitz‹; auch ütr. gebraucht für ›mächtige Waffe, kraftvolle Rede‹;
vgl.  14, .

Belegblock:

v. Ingen, Zesen Rosenw.
61, 11
(
Hamburg
1646
):
ja eine solche [...] vermoͤgenheit / fohr der [...] dem allerhoͤchsten und almaͤchtigsten Gotte [...] der zorn⸗draͤuende donner⸗kaͤul aus der hand fallen muss.
Luther, WA
33, 30, 1b
(
1530
):
Und sehen alhie, welch ein trefflicher, herrlicher Spruch dis sey, welcher als ein Donnerkeil danider leget alle Weisheit, Gerechtigkeit, Gebot, Satzung.
Sachs
4, 28, 25
(
Nürnb.
1534
):
So nimmet mich offt haymlich wunder, | Das Jupiter nicht underweiln | Drein schlecht mit seinen donner-keyln.
Peil, Rollenhagen. Froschm.
525, 594
;
Dietz, Wb. Luther
1, 446
.
2.
s.  1.