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donat,
der
 ;
lexikalisierter Eigenname (Eponym).
›lateinische Schulgrammatik des römischen Rhetorikers Aelius Donatus‹.

Belegblock:

Joachim, Marienb. Tresslerb.
507, 35
(
preuß.
,
1408
):
2 scot eyme schuler zu eyme donat.
Luther, WA
15, 46, 25
(
1524
):
da eyn knabe zwentzig odder dreyssig jar hat uber dem Donat und Alexander gelernt und dennoch nichts gelernt.
Österley, Kirchhof. Wendunmuth
1, 141, 2
(
Frankf.
1563
):
er hett auch in seiner jugend in die schuͦl gangen und einen alten donat sampt der grammatica gessen.
Kohler, Ickelsamer. Gram.
2, 27
(wohl ˹
Augsb.
1. Dr. 16. Jh.
˺):
der muß [...] trachten nach dem grund vn̈ vrsprung der acht hauptwoͤrter der rede tayl [...] vnd muß die nit verteütschen wie sy in den gemaine kinder Donaͤten verteütscht sein.
Schweiz. Id.
13, 232
.