dominieren,
V.;
aus
lat.
dominārī
›herrschen‹
(
Georges
1, 2281
).
›beherrschen, regieren; eine beherrschende Stellung einnehmen‹.
Bedeutungsverwandte:
,  34,
1
 123; vgl.  3, .
Wortbildungen
dominator
(dazu bdv.:  1, ).

Belegblock:

Luther, WA
7, 671, 9
(
1521
):
Alßo sundigett on unterlas itzt alle wellt unnd vortirbt, die do glaubt, der Bapst thu recht mit seynem hirschen unnd dominiern und gepieten, und thuts doch niemant mit willen, denn das Bapstum hassett yderman.
Buch Weinsb.
3, 63, 18
(
rib.
,
1580
):
er
[der Verstorbene]
war rich und von gutten frunde(n), aber ein dominator und bresser, das er arm wart
(hier abwertend).
Ebd.
115, 27
(
1581
):
die uff dem Stalhoff zu Antwerpen und die gesanten dominern es
[die Hanse]
frei, verzeren vil geltzs unnutzlich.
Rot
307
(
Augsb.
1571
):
Dominirn, Beherschen / Herschen / meyster sein. Dominator, Herscher / Regierer.
Schweiz. Id.
12, 1817
.