domerei,
die
;
–/-Ø, -en
.
›Domherrenstelle, -würde‹; metonymisch: ›mit einem Dom, der Domherrenwürde verbundene Einkünfte, Pfründen‹;
zu
1
.
Bedeutungsverwandte:
 2,
1
 12,  5,  2.
Syntagmen:
eine d. (zu lon) haben, jm. geben
;
auf die d. ziehen, zu der d. kommen
.

Belegblock:

Schade, Sat. u. Pasqu.
2, 265, 28
(o. O.
1559
):
darfür sollen si zuͦ lon haben vil lehen, prebenden, tumerei und den fruͤmessen altar in der helle.
v. Bunge, Livl. UB
4, 70, 25
(
nrddt.
,
1395
):
Ist, das sie [thumbherren] mit willen unsers herren [...] wegzogen, ab das geschege, das her adir andir herren vor sie schrebin, das man sie wider uf ir thummerie zihn lise.
Luther, WA
33, 335, 4
(
1531
):
das ihn [Bapst] nu Schmidt, Witzel und Rotzleffel loben, da gibt ehr ihnen Prebenden und Thumereien fhur.
Ebd.
6, 452, 19
;
50, 515, 17
;
v. Liliencron, Dür. Chron. Rothe
695, 26
;
Rwb
2, 1019
.