distelzweig,
der;
–/-zweigen
,
distelzwang,
der
 ;
Gw zu
mhd.
zwîgen
›abzwicken, pflücken‹
(Lexer
3, 1215
).
– Wobd.
1.
›Distelfink, Stieglitz‹;
Zur Sache: Urania, Vögel 492 f.

Belegblock:

Rohland, Schäden
387
(
nalem.
/
schwäb.
,
1400
/
33
):
nim ... der distel bluͦmen, den man spricht goidelin vnd git sü den disteln zwigen zu essen.
2.
›adelige Stubengesellschaft Berns, die den Distelfink im Wappen bzw. als Hauszeichen trägt‹.

Belegblock:

Welti, Stadtr. Bern
342, 35
(
halem.
,
1439
):
vnd der herren zum Narren [...] vnd Tistelzwang.