dinzeltag,
der
 ;
–/-Ø
;
wohl zu dem mit nhd.
tingeln
verwandten lautmalenden
dinseln
›mit kleinen Schritten gehen, trippeln‹ (Rhein. Wb.
1, 1368
) gebildet (vgl. auch Dwb, Neub.
6, 1105
; Schwäb. Wb.
2, 221
).
›Tag, an dem eine Festlichkeit stattfindet‹; speziell: ›(jährliches) Fest der Zünfte‹;
zu  6.
Bedeutungsverwandte:
vgl. ,  6.

Belegblock:

Chron. Nürnb.
3, 144, 1
(
nobd.
,
1488
):
Es ward auf diese zeit einem ietlichen hantwerk ein trinkstuben, ein tantzpoden und etlich dintzeltag zugeaigent.
Rwb
2, 1009
;
Schmeller/F.
1, 527
.