dingstudeln,
V.;
Gw zu
mhd.
studelen
›festhalten‹
(Lexer
2, 1262
).
›jn. vor Gericht fordern, anklagen‹;
zu  13.
Bedeutungsverwandte:
vgl. ,  6,  8, ,  6, ,
2
(V.) 4, ,  1.
Wortbildungen:
dingstudelig
›vor Gericht belangt; verpflichtet, vor Gericht zu erscheinen‹.

Belegblock:

Cirullies, Rechtsterm. Anh.
1981, 130
(
rhfrk.
,
1392
):
daz hie in gedingstodelt hat an gerichte, da sie nit hingehorin.
Ermisch, Freib. Stadtr.
83, 26
(
osächs.
, Hs. 
v. 1325
):
Lezet he abir im nicht vorgebiten unde lezet ienre diseme vorgebiten unde brenget in zu dinge, damite verlusit dirre sin erste clage, wenne in ienre dincstudelic bracht hat.
Cirullies, a. a. O.
130
;
Ermisch, a. a. O.
219, 27
;
Rwb
2, 998
.