dingsgeben,
V., unr. abl.
›auf Kredit, auf Borg geben‹; speziell: ›auf Kredit geben, um (überhöhte) Gewinne zu erzielen; Zinsgeschäfte, Wucherhandel betreiben‹;
zu .
Bedeutungsverwandte:
, .
Wortbildungen
dingsgeber
(dazu bdv.: , , ).

Belegblock:

Stamm, Schwarzw. Pred.
3, 70
(
wobd.
,
14. Jh.
):
opherost du von unrehtem guͦt. ez si von wuͦcher. ez si von dinges gebende. ez si von roͮbe.
Barack, Teufels Netz
507
(
Bodenseegeb.
,
1. H. 15. Jh.
):
Wuochran, fürkaffen und dings geben, | Das ist der gitigen lüt leben.
Ebd.
9113
:
Sond alle dings geber wuocher sin?
Rennefahrt, Wirtsch. Bern
219, 33
;
Rwb
2, 991
;
Schwäb. Wb.
2, 217
.
Vgl. ferner s. v. (
die
2.