dilde,
Adj.;
zu
mhd.
dilde
›gering, schlecht‹
(Mwb
1, 1298
), entsprechend
mnl.
dulde
(Verwijs/Verdam
2, 454
).
›gering, schwach (im Beleg von
mut
gesagt)‹.

Belegblock:

Thiele, Minner. II,
22, 9
(Hs. ˹
md.
/
rhein.
,
1. V. 15. Jh.
˺):
se wilt daz ich gent nuwe jair | [...] | [...] mit zynne dair na taste | beyde zo dichten und zo scriben | was heylsams heylz kuͦm van wyben. | dar zu myn muͦt doch ist zu dilde, | sint leyder ney wyp guͦnsten milde | wart gen mich zuͦ geyne zyden.