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diet,
dieta,
diät,
die/das
;
zum Teil mit lat. Flexion;
aus
lat.
diaeta
›geregelte Lebensweise‹
(Georges
1, 2127
; Schulz/Basler
4, 1999, 520
).
›Diät, auf eine Krankheit zwecks Besserung und Heilung abgestimmte Ernährungsweise‹.
Wortbildungen:
dieterei
›Anwendung einer Diät‹.

Belegblock:

Scholz, Lanfrank. Chir. Parva
227v, 22
(
md.
/
oobd.
,
1446
/
8
):
jst aber der siche ße / krancker, so [...] heis in / dÿetam haldenn.
Ebd.
237v, 21
:
Vnd heiß in halden ein kalde dyeten.
Österley, Kirchhof. Wendunmuth
3, 124, 14
(
Frankf.
1602
):
Wer nach der ertzt rath sein diät und der ordnung [...] leben muß.
Sudhoff, Paracelsus
7, 295, 17
(
1529
):
darumb nit nuzlich sind in der arznei die, die da halten philosophiam Aristotelis oder sich gebrauchen der dieterei.
Ebd.
360, 1
:
so dir das diaet schedlich ist, so verender die speis.
Lemmer, Brant. Narrensch.
38, 3
(
Basel
1494
):
wie er recht haltt syn dyget | Die jm der artzt gesetzet hett.