diebio,
Interj.
Ausruf zur öffentlichen Anzeige eines erlittenen Unrechts (vor allem Diebstahl).
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Bolte, Pauli. Schimpf u. Ernst
1, 62, 20
(
Straßb.
1522
):
da schrei er [der Tuͦfel] uͤberlaut: ,Diebio, diebio, fahen den Dieb!‘
Roloff, Brant. Tsp.
879
(
Straßb.
1554
):
Damit fahet sie [Susanna] an schreyen. Mordio und diebio | Was machen die alten boͤßwicht do.
Rwb
2, 821
.