dictieren,
V.;
aus
mlat.
dictare
›verfassen, anordnen‹
(Niermeyer
2002, 1, 433
).
›schreiben (absolut); etw. vorschreiben, verordnen, diktieren‹.
Bedeutungsverwandte:
, ,  12, , .

Belegblock:

Pfefferl, Weigel. Gn. S. 
159, 29
(
Magdeb.
1615
):
Gottes Geist in dir / welcher die schrifft gedictiret hat.
Fastnachtsp.
740, 20
(
nobd.
,
n. 1450
):
Tullius lert retorica, | Hübschlich reden Nein und Ja | Und mit geblumten worten dictiren.
Menge, Laufenb. Reg.
5664
(Hs. ˹
nalem.
,
um 1470
˺):
Nieman kan dictieren | Vnd gesagen alles gar.
Henisch
689
;
695
.
Vgl. ferner s. v. .