diadem,
diadema,
das
,
selten auch
die
;
-s/-a, -ata, -aten
;
zur Etymologie s. Georges, Neub.
1, 1642
, Schulz/Basler
4, 1999, 475
und Dwb, Neub.
6, 843
.
›herrscherlicher Kopfschmuck, Stirnband als Herrschafts-, Siegeszeichen‹; auch: ›Heiligenschein‹.
Bedeutungsverwandte:
, ,
1
 1.
Syntagmen:
jm. ein d. aufsetzen
;
jn
. (
die heiligen
)
mit diadematen malen
,
etw
. (z. B.
die hirnschale
)
mit einer diadema zieren
;
d
. (Subj.)
ein griechisches wort sein
.

Belegblock:

Wyss, Limb. Chron.
80, 8
(
mfrk.
, zu
1389
):
Di kogeln storzete ein frauwe ober ir heubt, unde stonden in vorn uf zu berge ober dem heubte, als man di heiligen malet mit den diadematen.
Mayer, Folz. Meisterl.
64, 42
(
nobd.
,
um 1480
):
Der [erd heilant] peid daz zepter und daz diadem
[Zeichen der Herrschaft]
| Der ganczen sinagog auff erd | Zustrewet hat.
Chron. Nürnb.
3, 93, 4
(
nobd.
,
1488
):
ich hab sein hirnschal gesehen zu Fuld in Biecheln mit einer diadema gezirt.
Martin, H. v. Sachsenh.
1277
(
schwäb.
,
1455
):
So setz in uff das dyadem | Das allen menschen ist bereit, | Wer es verdient mit wirdikeit.
Sudhoff, Paracelsus
14, 143, 5
;
Chron. Augsb.
4, 315, 21
;
Rot
304
 f.