dermaleins,
dermaleinst,
Temporaladv.
1.
›eines Tages, in Zukunft‹.

Belegblock:

Luther, WA
30, 3, 242, 31
(
1530
):
wo er [ein bube] der mal eins ergriffen wuͤrde, das yhm sein lohn, wie einem buben gebuͤrt, gegen wuͤrde.
Trunz, Meyfart. Tub. Nov.
7, 14
(
Coburg
1626
):
Darumb wollen wir [...] reden von der grewlichen vnd vnaußsprechlichen Schande / welche dermal einest vor dem Richterstuel Jesu allen Verfolgern seines Worts [...] zustehen wird.
Göz. Leichabd.
200, 9
;
Sachs
22, 81, 34
.
2.
›vor einiger Zeit, früher, einst‹.

Belegblock:

Perez, Dietzin
1, 406, 4
(
Frankf.
1626
):
Als dermal eins ein schoͤner Tag war / ritt Anteus in Gesellschaft deß Flavii hinauß auff die Jagt.
Ebd.
130, 3
.