derentwegen,
Kausaladv.
zum Ausdruck des Bezugs auf eine Größe, die einen Vorgang / eine Handlung verursacht (hat): ›aufgrund dieses Sachverhalts, wegen dieser Person; deshalb‹.
Mitte 17. Jh.

Belegblock:

Rosenthal. Bedencken
43, 15
(
Köln
1653
):
Daß es im Klosterleben bißweilen schwaͤre Suͤnden gibt / hat auch S. Augustinus bekannt / [...]. Sol man aber derentwegen das Kloͤsterliche Leben haben außgemustert / so muͤste man viel andere Staͤnd gar außmusteren.
Eschenloher. Medicus
49, 28
(
Augsb.
1678
):
im Jahr 1571. der grimmige Tyran̄ [...] Namens Selymus Sultanus [...] Vorhabens gewesen / die gantze Christenheit vnder sein Tyrannisch Joch zubringen / vnd derentwegen all sein Kriegsmacht zusamen beruffen.
Eschenloher. a. a. O.
4, 13
.