derenthalben,
Kausaladv.
zum Ausdruck des Bezugs auf eine Größe, die einen Vorgang / eine Handlung veranlasst (hat): ›aufgrund dieses Sachverhalts, wegen dieser Person; deshalb‹.

Belegblock:

Trunz, Meyfart. Rhet.
1, 12, 19
(
Coburg
1634
):
in deme er [Printz Moritz] sich selbst beredet / er habe großmuͤtige vn̄ vortreffliche Obristen / Leutenanten / Rittmeistere [...]. Derenthalben sollen sie auff den Feind zuruͤcken.
Chron. Augsb.
7, 323, 10
(
schwäb.
, zu
1558
):
dieweil der stritt gaistlicher güter halb fürnemblich sich in den frei0 und reichsstetten zuͤtragen möcht, wie dann vor augen, daß sie derenthalben auch auf ergangene generalprovision ain specialordnung gemacht.