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delphin,
der
 ;
–/-e
, auch
.
›Delphin, Tümmler‹; in 1 Beleg scheint ein Fabeltier gemeint zu sein.
Bedeutungsverwandte:
 1.

Belegblock:

Lemmer, Brant. Narrensch.
108, 41
(
Basel
1494
):
Des ist nit wunder / ob ouch wir | Jm mer sehen vil wunder thier | Als Delphynen vnd Syrenen | Die syngen vns suͤß Cantylenen.
Rauwolf. Raiß
12, 4
([
Lauingen
]
1582
):
Da sich nun der Wind ein wenig geleget / vnnd die Delphin mit hauffen sich sehen liessen / verhoffte͂ wir / nach disem widerwertigen Wetter / bessers zubekommen.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
250, 23
(
oobd.
,
1349
/
50
):
Delphinus ist ain visch, der haizt delphin. [...] die visch habent die art, wenn ain ungewiter komen schol, sô springent si auf dem wazzer und spilent, und dâ pei erkennent die schefläut künftigz ungewiter.
Bauer u. a., Kunstk. Rud.
1866
(
oobd.
,
1607
/
11
):
Ein nacket weiblein in zimblicher größ von marmo, unden zu fussen mit einem delphin, in einer hiltzern schiebladen.
Turmair
4, 277, 2
(
moobd.
,
1522
/
33
):
Da kamen vil merschwein herzue und höreten zue, da sprang er urbaring hinauß ins mer: von stundan was ain merschwein da, füert in unverseret an das gestat. [...] Die alten Kriechen haben solchs wunderwerk auß kupfer giessen lassen, ein delphin schwimmend im mer und drauf ein herpfer.
Pfeiffer, a. a. O.
235, 15
;
Klein, Oswald
51, 17
;
Henisch
672
;
Dietz, Wb. Luther
1, 421
.