dekmantel,
der
.
›Obergewand‹; in übertragenem Sinne: ›Verschleierung (eines meist negativ bewerteten Sachverhalts)‹;
zu  4.

Belegblock:

Pfeiffer-Belli, Murner. Kl. Schrr.
7, 17, 11
(
Straßb.
1520
):
so hastu sie für kein deckmantel für zuͦ wenden / deine irrung mit inen zuͦ beschirmen.
Bauer, Geiler. Pred.
665, 5
(
Augsb.
1508
):
mainestu ob das ain klaine frucht sey / da ain mensch alle seyne sünd lautterlichen beichtet. on alle deckmentelin.
Anderson u. a., Flugschrr.
29, 10, 23
([
Augsb.
]
1524
):
Zuͦ dem so woͤlt jr all die jr euch Lutherisch ne͂net an dem frummen man de͂ Luther ainen deckmantel ewer vnschicklikait suͦchen.
Pfeiffer-Belli, a. a. O.
6, 58, 23
;
Haas u. a., Erasmus/Jud. Klag
18v, 27
;
Anderson u. a., a. a. O.
23, 5, 21
;
Maaler
89r
.