davonkommen,
V., unr. abl.
›einer gefährlichen Situation entkommen; einer Bestrafung entgehen; von etw. loskommen, befreit werden‹.
Bedeutungsverwandte:
 1.
Syntagmen:
mit dem leben d
.

Belegblock:

Ralegh. America iiijr,
11
(
Frankf.
1599
):
der Strom ist so gewaltig / vnd laufft vber alle Baͤum oben hinauß / daß / wo jemand darauff kompt / er durch keine Mittel vnd Weg wider kan davon kommen.
Grosch u. a., Schöffenspr. Pössneck
321, 2
(
thür.
,
1474
):
by sollicheme beteydingen bliebet eß billicher, danne dye frouwe met yrem neyne darvonkome mochte.
Thür. Chron.
18v, 24
(
Mühlh.
1599
):
Attila oder Etzel kam kaum dauon / Zoch wider vber Rein / vnd durch streiffte gantz Teutschland.
Chron. Strassb.
1, 248, 27
(
els.
,
A. 15. Jh.
):
das sü [dise stette] alle fünfe under gingent und nieman entrinnen möhte noch dervon kam denne Lot Abrahames bruͦder sun und sine kint.
Sappler, H. Kaufringer
3, 687
(
schwäb.
, Hs.
1464
):
das der unschuldig sol | davon komen unversert.
Grossmann, Unrest. Öst. Chron.
53, 7
(
oobd.
,
3. Dr. 15. Jh.
):
Cristoff Lamberger ist mit manhafft und pehenttikait davonchumen.
Dirr, Münchner Stadtr.
313, 25
(
moobd.
,
1340
):
Swen zwen irer sach, die si mit einander ze handel habent, gent geleich hinder die schidlaeut, und suͦllen dovon nicht choͤmen.
Qu. Brassó
5, 438, 14
(
siebenb.
,
n. 1646
):
Der Schorban Wayda ist kümmerlich dovon kommen mit den Seinigen, denn er hatt sich dises Uberfallen nicht besorgt.
Luther, WA
41, 464, 8
;
Tiemann, E. v. Nassau-S. Kgn. Sibille
142, 24
;
v. Keller, Amadis
384, 32
;
Mollwo, Rotes Buch Ulm
150, 16
;
Grossmann, a. a. O.
98, 12
;
160, 29
;
Spiller, Füetrer. Bay. Chron.
113, 4
;
Dietz, Wb. Luther
1, 416
.