dannenthin,
dannethin,
dannenhin,
dannehin
(die ersten beiden Schreibungen erscheinen weitaus häufiger),
Adv.
– Wobd.
1.
Temporaladv.: ›von da an, daraufhin‹.

Belegblock:

Bachmann u. a., Volksb.
24, 20
(
alem.
,
15. Jh.
):
Und do die küngin inen ward, daz er so gern was, wo der stein was, [...] do kond sy so vil mit im, daz er ir den stein gab, und machet den in ein ring. Und dannen hin mocht der küng Karlus nit ân sy sin.
Merk, Stadtr. Neuenb.
42, 13
(
nalem.
,
1400
):
Darzue gelobent [...] wir [...] jährlich uf S. Jeorien tag auch abe den ehegenannten matten zue fahrende und dananthin nit wider daruf.
Jörg, Salat. Reformationschr.
611, 13
(
halem.
,
1534
/
5
):
das dannenthin der landfriden jn allen synen artticklen [...] gehallten [...] wurd.
Edlib. Chron.
4, 36
(
ohalem.
,
um 1500
):
dz söllend wir opgeschribnen partigen alle dannenhin ewenklich war stät und vest und unverbrochenlichen halten.
Barack, Zim. Chron.
364, 19
(
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
ist er in Hiberniam, alda dann sant Patricii fegfür, gezogen, daselbst er die abenteürn erfarn und glicklichen widerumb aus solcher spelunca komen; und dannehin alle tag seines lebens ist er so ganz still und traurig gewest, das er wenig geredt.
Leisi, Thurg. UB
8, 373, 12
;
Qu. Schweiz. Gesch.
1, 185, 11
;
V. Anshelm. Berner Chron.
5, 112, 23
;
Jörg, a. a. O.
156, 19
;
338, 13
;
Ruh, Bonaventura
308, 20
;
Dwb, Neub.
6, 250
(s. v.
dannenhin
);
Schwäb. Wb.
2, 54
.
Vgl. ferner s. v. ,  1.
2.
Modaladv. zur Kennzeichnung einer Reihenfolge: ›ferner, weiterhin‹.
Bedeutungsverwandte:
 2.

Belegblock:

Tobler, Schilling. Bern. Chron.
1, 84, 5
(
whalem.
,
1484
):
Die stett waren allein; do gab min grafen, darnach der Venedier botschaft, nach dero die bischoͤfe [...] und dannenthin die gelerten und das gemein volke.