damals,
Temporaladv.
›zu dieser (meist zuvor genannten) weit zurückliegenden Zeit‹, gelegentliches Zurücktreten des temporalen Aspekts, dann stärker situationsbezogen: ›bei dieser Gelegenheit, in diesem Moment‹.
Nur 16./17. Jh.

Belegblock:

Gropper. Gegenw.
13v, 1
(
Köln
1556
):
Vnd aber die Capernaiter vnd die Jünger des herren domals noch nit begreiffen konten / in was gestalt er jnen solchen seinen Leib [...] zur speise geben moͤcht.
Thür. Chron.
4v, 5
(
Mühlh.
1599
):
Priamus aber zog durch Welschland / gewan mit seinem Volck das Koͤnigreich Trier / vnd Bawete eine Stadt / die hies er damals Sandwerffen.
Luginbühl, Brennwalds Schweizer Chron.
1, 256, 18
(
halem.
,
1508
/
16
):
Von disem her belibent etlich úber [...], die damals an der Tonow wontend.
Turmair
4, 66, 16
(
moobd.
,
1522
/
33
):
Scharmater der oberst hauptman [...], hat die kriegswer, domals unbekant, zu beschirmen land und leut, erfunden.
Göz. Leichabd.
161, 12
;
Kehrein, Kath. Gesangb.
1, 203, 92
;
Henisch
637
;
M. Cunitia. Ur. Prop.
230, 11
.