brummen,
brommen,
V.
›dumpfe Töne, Geräusche hervorstoßen‹; vom Menschen auch ›murren, Mißfallen äußern‹.
Bedeutungsverwandte:
 1, .
Wortbildungen:
brummung
(2. Dr. 15. Jh.).

Belegblock:

Oorschot, Spee. Trvtz-N.
113, 26
(
wmd.
,
1634
):
In Lufft sie mütig tretten, | Mit brommen vnd gesaus.
Peil, Rollenhagen. Froschm.
5171
(
Magdeb.
,
1608
):
So bricht er endlich gegn Mittage / | Wenn jhn die Sonn freundlich ansahe / | Mit einem Feldtgeschrey vnd brummen / | Mit Tromten / Posaunen / Heertrummen / | Auß seiner Festung.
Gille u. a., M. Beheim
158, 34
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
wann er allweg sam der grimmik | und prument lew so resse | Hie suchet, wen er fresse.
Fastnachtsp.
565, 16
(
nobd.
,
15. Jh.
):
Den wagen hort ich auch nit krumen, | Umb mich die mucken teten prummen.
Moscherosch. Ges. Phil. v. Sittew.
15, 27
(
Straßb.
1650
):
Ein anderer grummet vnd brummet als wie eine Humse in einer Drummel.
Schlosser, H. v. Sachsenh.
5820
(
schwäb.
,
1453
):
Fast brummet siu, als wers ain ber.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
289, 15
(
oobd.
,
1349
/
50
):
die peinen ruoent in irm vaz des morgens in der mettenzeit, unz daz aineu under in zwir oder dreistund geprumt oder gehumt gegen dem liehten tag.
Voc. inc. teut. d
iiijr
; t
vijr
;
Schöpper
34a
;
Maaler
79r
/v;
Dietz, Wb. Luther
1, 351
;
Preuss. Wb. (Z)
1, 838
;
Schwäb. Wb.
1, 1469
;
Schweiz. Id.
5, 611
;
Öst. Wb.
3, 1165
.