brummeln,
V.
›dumpfe, brummende Töne, Geräusche hervorstoßen‹; vom Menschen auch ›murren, Mißfallen äußern‹.
Wortbildungen:
brummelung
.

Belegblock:

Kehrein, Kath. Gesangb.
1, 90, 36
(
Nürnb.
1631
):
Welch wilder Baͤr hat jemaln so brummelt, welch grimmiger Loͤw so gebruͤllt, wie in seinen Gsaͤngen gethan der zornig Luther?
Ebd.
2, 707, 4
:
Die Krufft vnd Hoͤln die brumlen fast, | Die Felß vnd Berg verschmeltzen.
Löffler, Columella/Österreicher
2, 174, 15
(
schwäb.
,
1491
):
mugend wir uff irm gaͤchen anttwurtenden brumlen schaͤtzen die vili oder die wenikaitten.
Dasypodius
302r
;
Serranus
43v
;
Maaler
79v
;
Hulsius
C ir
;
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß
56
;
Schwäb. Wb.
1, 1469
;
6, 1699
;
Vorarlb. Wb.
1, 470
.