breiden,
V., unr. abl.;
zu
mhd.
brîden
›flechten, weben‹
(Lexer
1, 352
), Belegung nur durch das Part. Prät.
›etw. weben, ausstatten, schmücken‹.

Belegblock:

Ziesemer, Proph. Cranc Ez.
16, 13
(
preuß.
,
M. 14. Jh.
):
du wurdist geczirit mit golde und mit silber und gecleit in gebleichte linwot und gebrittin werk von manchirley varwe.
v. Liliencron, Dür. Chron. Rothe
172, 12
(
thür.
,
1421
):
In den gezeiten wart Cristus rogk yn dem tale zu Iosophat nahe Jherusalem gefunden der gebretener ane not.
Koppitz, Trojanerkr.
3901
(Hs. ˹
noschweiz.
,
15. Jh.
˺):
Ir wappenklait rott sematt was. | Wa ward ie ritters orden bas | Gezirett und schön enbritten?