2
blitzen,
V.;
zu
mhd.
blitzen
›unruhige Bewegung machen, hüpfen‹
(Lexer
1, 310
); etym. Verwandtschaft mit
1
blitzen
möglich, aber umstritten (Dwb
2, 133
).
– Gehäuft wmd.
›aufspringen, sich unruhig bewegen, umherspringen, hüpfen‹.

Belegblock:

Spanier, Murner. Narrenb.
12, 81
(
Straßb.
1512
):
wen sy allein fantasten bliben, | Ir hundt doch nit zů kirchen triben | Vnd liessendt ir holtzschůch / vnd blitzen.
Pfeiffer-Belli, Murner. Kl. Schrr.
8, 40, 19
(
Straßb.
1521
):
stifelin für ein zuckroͤßlin / das blitzt vmb den wagen wan vnd wo es wil.
Kurz, Murner. Luth. Narr
901
(
Straßb.
1522
):
Die keßbetler vnd die gugel fritzen, | Die ir kappen da hinden spitzen | Vnd allenthalben lauffen blitzen.
Fuchs, Murner. Geuchmat
1622
(
Basel
1519
):
Er můß ir gumpen / louffen / blitzen | Mit wenig synn vnd kleiner wytzen.
Voc. Teut.-Lat. z iijv;
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß
45
.