bleiblich,
Adj.
›fortdauernd, beständig, dauerhaft‹;
vgl. (V.) 126.
Bedeutungsverwandte:
,  1, , ,  1; vgl. , .

Belegblock:

Schöpper (
Dortm.
1550
):
Bestendig Standthafftig beharrlich bleiblich stätt väst.
Ruh, Bonaventura
359, 22
(
orhein.
,
um 1480
):
vor allen dingen solt du stettes ein veste bliplich gedechtniß sines aller heilgesten, wirdigsten lidens in dinem gemüt [...] tragen.
Gille u. a., M. Beheim
156, 77
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
wo ich pin, da pistu pleiblich.
Mayer, Folz. Meisterl. (
nobd.
,
v. 1496
):
Do secht [...] wie sie stetigs wackeln her und dar, | Haben nindert kein pleiplich stat.
Warnock, Pred. Paulis
9, 56
(
önalem.
,
1490
/
4
):
daz kains der dingen, so under der sunnen sint, beliblichen noch bestäntlichen ist.
Lemmer, Brant. Narrensch.
43, 18
(
Basel
1494
):
Gedencken soll man wol do by | Das hie keyn bliblich wesen sy.
Sudhoff, Paracelsus (
1528
):
Durch solch erfrieren entspringen mancherlei krankheiten, die bleiblich seind bis in tot.
Reithmeier, B. v. Chiemsee (
München
1528
):
domit durch sein menschait dieselb creatur zuo got eingefueert, mit jm veraint vnd bey jme ewig vnd bleiblich sey als bey jrem ende.
Baumann-Zwirner, Augsb. Volksb.
1991, 190
;
Preuss. Wb. (Z)
1, 648
;
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß ;
Öst. Wb.
3, 346
.