bestendigkeit,
vereinzelt Schreibungen mit
-ä-
oder
-a-
,
die
.
1.; 2.,
s.  14.
3.
›Festigkeit, Stabilität; Haltbarkeit (jeweils von Konkretem)‹;
vgl.  2.
Bedeutungsverwandte:
,  46, .

Belegblock:

Schöpper
51b
(
Dortm.
1550
):
Firmitas. Veste / steiffe bestendigkeit.
Merk, Stadtr. Neuenb.
82, 7
(
nalem.
,
1496
):
dieselb stat widerumb in paw und bestendigkait zu pringen.
Maaler
80v
(
Zürich
1561
):
Bstendigkeit vnd stercke der weynen. Firmitas uinorum.
Barke, Spr. d. Chymie.
1991, 191
.
4.
›Treue, Anhänglichkeit‹;
vgl. am ehesten  5.

Belegblock:

Chron. Augsb.
7, 149, 13
(
schwäb.
, zu
1548
):
kay. mt. ain unvergenglichs lob, allen gehorsamen höchste bewegnus zuͤ undertheniger bestendigkait.
5.
›Standhaftigkeit, Beharrlichkeit, constantia, perseverantia‹;
vgl.  6.
Bedeutungsverwandte:
, .
Gegensätze:
, .

Belegblock:

Luther, WA
16, 17, 19
(
1524
):
es wachsen aus der Christen blut imer andere Christen, die an irem Glauben, bekentnis Christi, gedult im Creutz und bestendigkeit sich spiegeln.
Ebd.
31, 1, 9, 30
(
1529
):
vil truͤbsal machen die bestendigkeyt muͤde.
Ebd.
47, 761, 38
(
1539
):
Dann ainem Mann ist ja mehr und hoͤher verstand, můt und bestendigkait gegeben, DArumb soll er auch [...] weniger ain Saw sein.
Peil, Rollenhagen. Froschm.
6184
(
Magdeb.
1608
):
Die Warheit vnd Gerechtigkeit / | Auch Sanfftmuth vnd Bestendigkeit / | Hab ich zwar allzeit hoch gehalten.
Rosenthal. Bedencken
34, 3
(
Köln
1653
):
damit [...] grosse ehrerbeitung / versamblung / eyffer, vnd bestaͤndigkeit werde gefunden.
Kehrein, Kath. Gesangb.
1, 130, 6
(
Bautzen
1567
):
auff dem weg der seligkeit, | Fort fahren mit bestendigkeit.
Gille u. a., M. Beheim
161, 461
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
do sy peit | peschauten ir pestentikeit | und sachen die verworfenhait | der chranken teufel plöde.
Henisch
332
(
Augsb.
1616
):
Bestendigkeit / standhafftigkeit / constantia, perseuerantia, stabilitas, firmitas.
Karnein, de amore dt.
72, 19
(
moobd.
,
v. 1440
):
vor dem selben allter ist kain bestandigkait in ainem menschen, sunder er ist in allen dingen wanckel vnd wangkhait ist ain schawr der rechten lieb.
Luther, WA
8, 482, 11
;
28, 290, 32
;
Kehrein, a. a. O.
1, 41, 11
;
Kurrelmeyer, Dt. Bibel
2, 448, 10
Var.;
Sexauer, Schrr. in Kart.
277, 22
;
Schweiz. Id.
11, 1018
.
Vgl. ferner s. v.  12.