bestek,
˹
der / das
˺ (?).
1.
›Eßbesteck‹; als Metonymie: ›Futteral‹;
vgl.  5.
Wortbildungen:
bestekmesser
.

Belegblock:

Rennefahrt, Staat/Kirche Bern
919, 19
(
halem.
,
1643
):
gantz silberne, gantz übergulte gürtel, bstecki meßer.
Schwäb. Wb.
1, 936
(a. 
1668
;
1592
für die Wbg).
2.
›Zaun, Umzäunung; Umrandung von Pflanzen, Stützholz‹;
vgl.  14.
Bedeutungsverwandte:
(
die
1, .

Belegblock:

Henisch
334
(
Augsb.
1616
):
Besteck / raͤbsteck [...]. Besteck / ein zaun / hage / septum, sepimentum. [...] Weinreben / deren ein jeder stock mehr besteck in die runde herumb hat / daran die schenckel sampt dem jungen holtz außgetheilt vnd gebunden werden.
3.; 4.,
s.  56.
5.
›Mörtel‹; semantisch an
bestechen
3 anschließbar.
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Henisch
334
(
Augsb.
1616
):
Besteck / bewurff / delineatio siue adumbratio operis conficiendi.