An gemeinen wiesen und gärten 2 ¼ morgen, so ein zeitlicher bestandschäfer, teils der gemeine hirt im genuß hat.
dy padstuben hat vortzeitten gegeben zu eynem bestant jerlichen 1 lb. pfenninge.
Gehring, Würt. Ländl. Rechtsqu.
3, 120, 33
(
schwäb.
,
1554
):
(sollen) diejenige personen, so darwider handlen und in ainich vertrag, vergleichung oder abkommens begeben und sich einlassen, dardurch ir bestandsgerechtigkait verloren haben und sonsten auch abgestrafft werden.
welliche [güeter] von der herrschaft zue lehen oder im bestand seind.
diejenigen aber, so nit bestand- oder fahllehen, sonder erbgüetter inhaben.
Wintterlin, Würt. Ländl. Rechtsqu.
(
schwäb.
,
1611
):
Auch einer sein bestandwerck oder taglohn in baugüthern [...] ohntreulich vollbracht.
Grossmann, Unrest. Öst. Chron.
(
oobd.
,
3. Dr. 15. Jh.
):
der het des kaysers munß in ainem pestanndt.
Mell u. a., Steir. Taid.
(
m/soobd.
,
1523
):
den alten gewondlichen bestant von berurter eisenmaut, so si bisher den verwesern zu Aussee in das ambt geraicht haben.
burger, so aigen gründ und schwaigwerch, auch saz- und bstandgründ haben.
haben auch das vischwasser [...] von dem landgericht zu Wolkenstain in bestant.
das die von Schlädming [...] ain bstantwasser von der Mändling bis auf die Auerpruggen zu vischen gehabt haben.
dass nur der Lindecker und Collischann als bestand herrn mer ußergelegt haben dan von der grundobrigkeit vor im brauch gewesen.
welhe alle düse obbeschribene bestandmautner iren bestand und leikauf gegen St. Georgi tag ainen jeden herrn marktrichter abrichten.
Rintelen, B. Walther
22, 16
(
moobd.
,
1552
/
8
):
Wan aber ein Grundtherr einen Grundt auf gewisse Jar oder auf etlich Leib yemandts ausgelassen hat, [...], so wierdet solche Auslassung in disem Landt für einen plosen Bestandt und für kein Erbgerechtigkeit verstanden.
Winter, Nöst. Weist.
(
moobd.
,
um 1532
):
ist auf solchen pännigen wasser verbotten ainem ieglichen gemainen mann zu fischen, ausgenomen er hab gunst oder willen aines ieglichen burggraven zu Püttnberg oder sein bestantfischer.
er hab ein bestanthaus oder aigen haus.
Ebd. Anm. 1 (
nöst.
,
1490
):
Georgen abbten zu Göttweig [...] alß verweser und bestantinhaber der vogtei.
soll auch kein bestantman seinem pawherren [...] die weingartarbait [...] aufsagen.
Siegel u. a., Salzb. Taid.
(
smoobd.
,
17. Jh.
):
solche verwendung, versäcz, wechsl und beständ sollen [...] craftlos sein.
dargegen solle der bestandthauer dz. schneiden, reben klauben, [...] binden und abgipfeln zu rechter zeit zuverrichten schuldig sein.
Seuffert u. a., Steir. Landtagsakten
2, 197, 6
(
m/soobd.
,
1480
):
hiet daz der schuldiger von dem Juden in ainem bestand.
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid.
(
m/soobd.
,
n. 1618
):
da mit sie den körmisst, [...], unflaterei in häussern, bstantzimmer, kuchel, krautkeller, und stallen, [...] nit auf den blaz oder gassen schitten.
Es soll kainer bestantvich seinen sünnen, knechten, [...] auf die schwaig oder albm nicht aufnemen oder zuetreiben lassen.
Fuchs, Kart. Aggsbach
(
moobd.
,
1499
):
Weinzehet bestandtverlasz zu Stuͤffern betr(effend) unterschiedliche brieffscopien de anno 1499.