bestürmen,
V.
1.
›einen Sturmangriff gegen etw. (meist eine befestigte Anlage) durchführen; jn. / etw. attackieren, angreifen, angehen‹; ütr.: ›jn. mit Worten angehen, bedrängen‹.
Bedeutungsverwandte:
,  1,  5, (V.) 1, ; vgl.  4.
Syntagmen:
eine burg / stat b.
,
jn. mit fürbitte b.
Wortbildungen
bestürmung
(dazu bdv.: ).

Belegblock:

Bachmann u. a., Volksb.
143, 16
(
alem.
,
15. Jh.
):
Nun was es drytag guot, das niemant die burg bestirmet.
Henisch
336
(
Augsb.
1616
):
Bestürmen / bestossen [...]. Bestuͤrmung / sturm / oppugnatio, impetus.
Qu. Brassó
5, 380, 37
(
siebenb.
,
1602
):
kommen die Teutschen [...] und belägeren die Stadt und besturmen sie auch dornoch.
Serranus
33
v;
Dietz, Wb. Luther
1, 285
.
2.
›etw. (z. B. eine Feuersbrunst) durch Läuten der Glocken bekanntgeben‹.
Bedeutungsverwandte:
 1,  1.

Belegblock:

Schweiz. Id.
11, 1516
(a. 
1408
/
9
).