beschenken,
V.
– Nrddt./md.
1.
›jn. mit etw. begaben, beschenken‹.
Bedeutungsverwandte:
 1, .
Wortbildungen:
beschenkung
(a. 1631).

Belegblock:

Schwartzenbach
O iiiv
(
Frankf.
1564
):
Verehren. [...]. Einen mit etwar begaben. [...]. Beschencken.
Göz. Leichabd. (
Jena
1664
):
keine aͤdlere Krohne / womit sie die Sterblichen beschenken koͤnnten.
2.
›jn. bewirten, jm. reich ausschenken‹; als part. Adj.
beschenkt
lexikalisiert: ›betrunken, bezecht‹.

Belegblock:

Chron. Magdeb. (
nrddt.
,
1505
):
Wolt den auch ymands die vorberürthen zwentzig personen [...] mit eyner Refection als mit bier, Weine [...] beschencken.
Peil, Rollenhagen. Froschm.
108, 2039
(
Magdeb.
1608
):
Dir erzeigen das liebst vnd best. | Auff den abscheid also beschencken / | Dein leblang soltu mein gedencken.
Buch Weinsb. (
rib.
,
um 1560
):
machte er vil unzuchtiger wort, war hart beschenkt.
Ebd. (
1593
):
der were beschenkt gewest und het gesclaffen, so weren ihm heimlich die sclussel des conturs vom leib genomen.
Redlich, Jül.-Berg. Kirchenp.
2, 1, 199, 11
(
rib.
,
1559
):
Disser [capellan] ist eins seltzamen lebens, so er beschenkt; wollen inen, sobald sein zeit umb ist, [...] faren lassen.
Franz u. a., Qu. hess. Ref.
3, 262, 36
(
hess.
,
1558
):
dass beide, des kindes vater und der, welcher es aus der taufe heben soll, beschenkt und zu verrichtung solches christlichen werks [...] ungeschickt sein.