bergknappe
(in der Regel mit Gemination, in 1 Beleg:
bergknabe
),
der
;
–/-n
.
›Bergarbeiter, Hauer‹;
zu
1
 5.
Bedeutungsverwandte:
 3, , .

Belegblock:

Wolf, Bergmannsspr.
1958, 171
(
Wittenb.
,
1545
):
Kein freier Volk ersach ich nie, | Den die Edlen Bergknappen.
Wutke, Schles. Bergb., Cod. Sil.
21, 216, 31
(
schles.
,
1656
):
er Fritsch [...] diesen eingetruckten und ungehorsamen bergknappen zu befreien sich unterstanden.
Voc. Teut.-Lat.
d iijr
(
Nürnb.
1482
):
Bergknapp. ertzknapp. ertzfinder.
Schib, H. Stockar
157, 32
(
halem.
,
1520
/
9
):
und hand ettlich ber(g)knaben gehain, dye in geholfen und geratten hand, das sy destar minder gelt im syeckal behaltand.
Henisch
287
(
Augsb.
1616
):
Bergknapp / bergman / qui fodit metalla.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat.
109, 7
(
oobd.
,
1349
/
50
):
wir prüefen auch daz an den perchknappen, die in die gruob varnt, die werdent etswie vil wirbig in irm haupt, alsô daz si gern vehtent sam die trunken läut.
Wutke, a. a. O.
247, 12
;
Rwb
2, 1
;
Diefenbach
333
c;
Volkmar
369
;
Bad. Wb.
1, 151
.