berespung,
die
;
-Ø/–
.
1.
›Tadel, Zurechtweisung, das Ausschelten einer Person; Bestrafung‹;
vgl.  2.
Bedeutungsverwandte:
, (s. v.  7), , , .

Belegblock:

Sievers, Oxf. Benedictinerr.
35, 17
(
hess.
,
14. Jh.
):
In den berespungen sal sie [ebdisse] wyslich dun.
Morgan u. a., Mhg. Transl. Summa
214, 5
(
schwäb.
,
14. Jh.
):
die verblendung, von siner naturen so ordenet si zuo dem verdampnüsse dez, der da verblendet wirt, durch des willen ouch gesetzet wirt daz werke der berespunge.
Vetter, Pred. Taulers
287, 24
(
els.
,
1359
):
so blibet in dem grunde hofart, eigenwillikeit, hertmuͤtikeit und swer urteil, swere wort und gelos und berespunge des nechsten.
Kurrelmeyer, Dt. Bibel
5, 221, 19
(
Straßb.
1466
):
die gruntuest des vmbringes seint eroffent
.
von der berespunge des herrn.
Ebd.
7, 352, 11
:
O gott iacobs von deiner berespung: schlieffen die die do aufstigen auff die roß.
Gössel, Wortsch. Dt. Bibel.
1933, 23
.
2.
s.  4.