beliebern,
V.;
zu
mhd.
liberen
›gerinnen‹
(Lexer
1, 1896
).
›gerinnen, zum Stillstand kommen (von Blut)‹.

Belegblock:

Strehlke, Nic. Jerosch. Chron.
17561
(
preuß.
,
um 1330
/
40
):
Daz schuttin und daz wannin | daz blût im ûz dem lîbe twanc, | daz iz ûz den wundin dranc | bî stuckin, want iz itzunt was | gelibbrit, und alsus genas | brûdir Lûdewîc der nôt.
J. W. von Cube. Hortus
87, 14
(
Mainz
1485
):
daz sye von kelte das blůt in dem menschen macht belibberen.