beklepfen,
V.;
zu
mhd.
beklepfen
›einen Schlag beibringen‹
(Lexer
1, 166
).
›jn. in der Gewalt haben, jn. bezwingen, beherrschen‹.
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Apok.
18691
(
nrddt.
,
14. Jh.
):
Die tuvel sint im undertan, | Wen sie mit im iren willen han | Und haben in so beclepfet | Daz her allez daz wol schepfet | Mit in daz her hie schaffen wil.
Am ehesten hierher: Henisch
271
(
Augsb.
1616
):
Bekleppen / beklippen / B. deprehendere, decipere siue capere transenna aut laqueo.