2
beil,
das
;
zu
ahd.
pîl
›Spund‹
und
›Spundloch‹
(),
mhd.
pîl
›Spundloch‹
(); Diskussion der Etymologie des Wortes im
Öst. Wb.
2, 859
: wohl aus lat.
pı̄lāre
›zusammendrücken‹
(
Georges
2, 1707
).
– Oobd.
1.
›Spundloch‹.
Wortbildungen:
beilbürste
›Bürste zum Reinigen des Spundloches von Weinfässern‹ (a. 1626).

Belegblock:

Eis, Gottfr. Pelzb.
157, 22
(
öoobd.
,
15. Jh.
):
gews den weichselmost jn ein vessel vnd gews guten wein darann vnd vermach das peyl.
Ebd.
163, 6
:
schutten die gannczen weinper mit den gemostelten jn ein […] vaz vnd giessen weyssen most daran vnd vorslachent das peyl gar wol vnd seczen einen polcz darauff.
Öst. Wb.
3, 1464
;
Schmeller/F.
1, 385
.
2.
›Spund‹; Metonymie zu 1.
Bedeutungsverwandte:
.

Belegblock:

Schmitt, Ordo rerum 
237, 8
(Hs. ˹
oobd.
,
2. H. 15. Jh.
˺):
peyl oder spunt.
Eis, Gottfr. Pelzb.
175, 11
(
öoobd.
,
1. H. 16. Jh.
):
wer auß ainem vass wolt trinckhen, vnd furcht er, der wein wurdt sich verkeren, der nemb ain dickes leines tuech vnd das peyl nacher, vnd leg es vber den spunt.