beharlich,
Adj.
›unverrückbar, beständig; bleibend, andauernd, dauerhaft, auf Dauer; Ausdauer verlangend‹; vereinzelt negativ konnotiert, dann ›stur, eigensinnig, halsstarrig‹;
vgl.  123.
Späteres Frnhd.
Bedeutungsverwandte:
 1, , , , , (Adj.) 1; negativ konnotiert: , .

Belegblock:

Schöpper
40a
(
Dortm.
1550
):
Perseuerans. Bestendig Standthafftig beharrlich bleiplich stätt väst.
Göz. Leichabd.
314, 9
( 
Jena
1664
):
dero Zahlbahrn Hn. Studiosorum beharrliche Observanz und Liebe gegen deren Seeligen Hn. Praeceptorem.
Opitz. Poeterey
5, 3
 (
Breslau
1624
):
Befehle […] mich […] in jhre beharliche gunst vnd liebe.
M. Cunitia. Ur. Prop. 
230, 37
(
Öls
1650
):
sie [allfoͤrmige verfinsterung] sey total […] oder partial […] vertunckelnde; beharrlich wehrende / oder Augenblicklich vergehende.
Maaler
55r
(
Zürich
1561
):
Beharrlich Eewigklich. […]. Staͤte saure / Beharrliche vnnd strenge arbeit.
Ebd.
68r
:
Beharrlich / oder für vnnd für den wůcher Bezalen.
Barack, Zim. Chron.
4, 61, 31
(
schwäb.
,
M. 16. Jh.
):
da sich die feindt beharlich ins landt gelegert.
Rauwolf. Raiß
5, 20
 ([
Lauingen
]
1582
):
ehe Kayser Carolus der Fünfft / sie [Stadt] beharrlich inngehabt.
Henisch
250
(
Augsb.
1616
):
Beharrlicher fleiß / damit jmmer angehalten wirdt […]. Beharrliche forcht eines vbels […]. Beharrlich / eigensinnigklich / widerspenstigklich.