begiftigen,
V.
– Md.
›eine Einrichtung (z. B. eine Stadt), eine Person (als Funktionsträger) mit etw. begaben, dotieren, beschenken, ausstatten‹.
Bedeutungsverwandte:
 3,  1,  1, .
Wortbildungen:
begiftigung
(a. 1578).

Belegblock:

Frantzen u. a., Kölner Schwankb.
3, 7
 (
Köln
um 1490
):
Desse koninck Salomon was vervullet mit aller wysheit unde beghifftighet mit groten rykedagen.
Chron. Köln
2, 7v, 13
(
Köln
,
1499
):
hait yn [Adam] got der here begifftiget mit so groisser genaide.
Ebd.
324, 37
:
15 geslechte […] hait der groismechtige keiser Trajanus vurß begiftiget mit adelichen schilden.
Ebd.
392, 23
:
Dat vurß moenster is ouch hochlich nae der zit begiftiget worden mit heildom van dem pais Leo.
Ebd.
454, 36
:
Octavianus, der […] des richs stat […] nae furstlicher art belenet ind begiftiget hait.
Hertel, UB Magdeb.
3, 77, 21
(
omd.
,
1471
):
das wir […] das obgerurte hospital mit disen nachfolgenden sunderlichen gnaden begifftiget und befriet haben.
Burkhardt, UB Arnstadt
343, 39
(
thür.
,
1471
):
eyne margk sal auch volgen uff die borg Arnstet zcu dem drittin altare, der nicht begabt ist nach begifftiget.
Toeppen, Ständetage Preußen
4, 469, 1
(
preuß.
,
1455
):
wellende sie [statt] dorumb mit eyner sunderlichen gnoden begifftigen und begoben.
Chron. Köln
2, 386, 8
;
404, 18
;
Rwb
1, 1416
;
Preuss. Wb. (Z) 1, 466;
Crecelius
1, 110
.