begegnen,
(md. auch kontrahiert:)
begeinen,
V.;
Perfekt mit
haben
gebildet.
1.
›jm. (zufällig) begegnen, auf jn. stoßen, jn. (an)treffen; jm. (absichtlich) entgegengehen, jn. empfangen; jm. entgegenkommen; sich körperlich zeigen, in Erscheinung treten (von sehr unterschiedlichen Bezugsgrößen, darunter von Gott, von Tieren, Tugenden, Dingen gesagt); in Konjunktion treten (von Planeten und Wettererscheinungen); zusammentreffen, aufeinandertreffen, einander entsprechen (z. B. von Buchstaben, Wörtern)‹; auch: ›etw. finden‹.
Bedeutungsverwandte:
 2,  1,  2, .
Syntagmen:
Jesus / got / son / kind / fraue / abt / feind / kaufleute / kriegsman / spielman, das volk, die schar jm. b., feuer / pech / schwefel / tod / bescheidenheit / warheit jm. b., barmherzigkeit / warheit in jm. b., barmherzigkeit der warheit b., einem bären b., tier / affe jm. b
.

Belegblock:

Kehrein, Lieder
14
./15. Jh. 11, 4 (
14. Jh.
):
Benedictus der gesegent. | Chom in der werlt gegent. | […]. | Im hastu frawe fur uns begegent.
Helm, H. v. Hesler. Nicod.
3469
(
nrddt.
,
14. Jh.
):
die wort, die siner herschaft | und siner gotlicher craft | wol gezamen und begegenden.
Ders., H. v. Hesler. Apok.
1409
(
nrddt.
,
14. Jh.
):
Dem a begegene nicht daz e, | Dem e daz i, noch o dem u. | […] | Wen alle rime die sint valsch | […] | Da di buchstabe begegenen.
Ebd.
5459
:
Sin himel towes vluzzen, | Die wolken in begegenten, | Dem gerechten sie regenten.
Schöpper
39b
 (
Dortm.
1550
):
Begegnen entgegen kummen vnderaugen stossen an die händ stossen ankummen.
Reissenberger, Väterb.
41101
(
md.
, Hs. 
v. 1406
):
Fewr, pech und swebel | Sol in da begeinen.
Meijboom, Pilgerf. träum. Mönch
9990
(
rib.
,
1444
):
in mynen wech quamen | Warheit ind Bescheidenheit zo samen, | De mir begeenden ind giengen umb broit.
Schwartzenbach C vjv (
Frankf.
1564
):
Begegnen. Einem bekommen. Einen antreffen. […]. Sich sehen lassen. […]. Einem vnder die augen kommen.
Feudel, Evangelistar 
55, 10
(
omd.
,
M. 14. Jh.
):
get in dy stat unde uch wirt begeynen eyn mensche eyn legil mit wazzere tragende.
Welti, Pilgerf. v. Walth.
32, 4
(
omd.
,
n. 1474
):
do die frauwen gingen zcu kundigen den heiligin aposteln, was sie gesehin hatten, do begeynte on Ihesus.
Ebd.
74, 1
:
keyn mensche vornympt on vndirwegin, weddir hen adir erweddir, deme her begeynte.
Schönbach, Adt. Pred.
11, 15 
(
osächs.
,
1. H. 14. Jh.
):
daz wolk daz ime [Jesus] begeigente daz breitet in dem wege sine cleider.
Luther. Hl. Schrifft. Spr.
17, 12
(
Wittenb.
1545
):
Es ist besser eim Beren begegen / dem die Jungen geraubt sind / denn eim Narren in seiner narrheit.
Kehrein, Kath. Gesangb.
1, 168, 3 
(
Bautzen
1584
):
Weil er noch auff der strassen war, | Begegnet jhm ein grosse schar.
M. Cunitia. Ur. Prop. 
263, 12
(
Öls
1650
):
biß ich eine der latit. gleiche parallaxin lat-nis begegne.
zu Dohna u. a., Staupitz/Scheurl
101
(
Nürnb.
1517
):
Derhalb sein in unserm seligmacher einander begegnet barmherzikeit und warheit.
Bell, G. Hager
482, 1, 12
(
nobd.
,
1600
):
Als er nun mit seinem zeüg kam, | vn ge fer im be gegnen was | Sein feind.
Vetter, Pred. Taulers
212, 3
(
els.
,
1359
):
als er an dis ende dis weges kumet, so begegent im der ewig tot.
Gilman, Agricola. Sprichw.
1, 20, 15
(
Hagenau
1534
):
Gott begegnet manchem / wer yhn grüssen koͤndt. Gott begegnet allen menschen / wenn er sie zu eynem stande ordnet / darinnen sie bleiben sollen.
Schmidt, Rud. v. Biberach 
10, 22
(
whalem.
,
1345
/
60
):
Disen grosen geisten begegent der gemal Cristus vnd […] vuͤrt si […] in sin gezelt.
Sexauer, Schrr. in Kart.
271, 1
(
Basel
,
um 1510
):
einandern begegnen sollen si mit frúntlicher frölikeit. vnd demütiger neigung einander wychen.
Lauater. Gespaͤnste
15v
, 6 (
Zürich
1578
):
Weñ man von Gspaͤnsten […] redt / doͤrffend die wyber vnd kind etwan kum allein für die thür hinuß gon / foͤrchtend es begaͤgne jnẽ etwz.
Morrall, Mandev. Reiseb.
106, 2 
(
schwäb.
,
E. 14. Jh.
):
etlich tier, wenn es den lútten begegnot, betút úbel oder gůt.
Pfeiffer, K. v. Megenberg. B. d. Nat. 
361, 18
(
oobd.
,
1349
/
50
):
parmherzichait muoz der wârhait begegen und gerehtichait muoz sänftig sein.
Brévart, K. v. Megenberg. Sphaera 
25, 7
(
noobd.
,
1347
/
50
):
haizzet darumb die scheinprecherinne, wanne, so deu sunne und der mon in selber begegent under der lengen, so kuͤmt ain scheinprechen der sunnen oder des monen.
Spiller, Füetrer. Bay. Chron. 
6, 9
(
moobd.
,
1478
/
81
):
Dann begegneten in
[Siegern]
die burger von Rom in geordneten scharen.
Helm, a. a. O.
1400
;
3128
;
Wyss, Limb. Chron.
33, 17
;
Meijboom, a. a. O. 
5136
;
Tiemann, E. v. Nassau-S. Kgn. Sibille
170, 17
;
Karnein, Salm. u. Morolf
38, 23
;
Froning, Alsf. Passionssp. 
3019
;
Strauch, Par. anime int.
61, 14
;
Grosch u. a., Schöffenspr. Pössneck 
223, 26
;
Schönbach, Adt. Pred.
21, 37
;
v. Tscharner, Md. Marco Polo
14, 9
;
Palm, Veter Buoch
52, 6
;
zu Dohna u. a., a. a. O.
23
;
Reichmann, Dietrich. Schrr.
85, 18
;
Chron. Augsb.
2, 216, 11
;
Brandstetter, Wigoleis
210, 12
;
Fichtner, Füetrer. Trojanerkr.
415, 5
;
Henisch
 242
/3;
Dietz, Wb. Luther
1, 228
;
Schwäb. Wb.
1, 758
.
Vgl. ferner s. v.  1.
2.
›jm. auf eine bestimmte Art und Weise begegnen, jn. in bestimmter Weise behandeln, sich jm. gegenüber in bestimmter Weise verhalten‹; meist mit der Tendenz zu gegnerischer oder feindlicher Behandlung, dann: ›sich jm. (z. B. vor Gericht) entgegenstellen; jm. feindlich, zum Kampf bereit entgegentreten‹; auch: ›in fremdes Gebiet einfallen‹.
Bedeutungsverwandte:
 2,  2, (V.) 1, , .
Syntagmen:
dem feind / teufel b
.;
jm. höflich / sicher b
.;
jm. mit streit / wiederstand / freundschaft / gegenwer b., jm. mit einem grossen volk b., jm. im rechten b
.
Wortbildungen:
begegnung
2 ›Angriff, Überfall‹.

Belegblock:

Apherdianus
69
(
Köln
1575
):
Begegnen. Widersetzen / aufflehnen / widerlegen / bruͤsten / gegen einen ziehen […] sich wehren / den Kopff bieten / widerstand thun.
Köbler, Ref. Wormbs
103, 4
(
Worms
1499
):
So aber ein Person […] gezenck anfinge mit worten oder wercken vñ dan der ander demselbẽ anfaher glicher masse begegent mit widerstant.
Weise. Jugend-Lust 
108, 5 
(
Leipzig
1684
):
Begegnet man den armen Supplicanten also?
Ebd.
148, 6
:
Jhr. Maj. haben befohlen / allen Sicilianern hoͤflich zu begegnen.
Reichmann, Dietrich. Schrr.
130, 35
(
Nürnb.
1548
):
Sintemal wir dem Teuffel mit nichten / denn durchs gebet koͤñen begegnen.
Chron. Strassb.
149, 7
(
els.
,
1362
):
do begegentent ime [künig Wilhelm] die Friesen und schlůgent in zů tode.
Welti, Stadtr. Bern 
277, 21
(
halem.
,
n. 1437
):
Wer ouch dem andren […] fuͥrgebuͥt vnd sich der secher uor gericht begegnet.
Maaler
54r
(
Zürich
1561
):
Begegnung (die) Incursio.
Chron. Augsb.
9, 59, 15
(
schwäb.
,
1544
/
5
):
daß er [hertzog Conrat] dem feind, so die schwäbisch legiones […] in not gepracht hette, begegnen und
(den Schwaben)
zu hilf komen sollte.
Klein, Oswald
35, 26
(
oobd.
,
1431
/
2
):
Ain ochs dem esel, tierlich sipp, | mit freuntschafft tet begegen.
Turmair
1, 560, 39 
(
Ingolst.
1516
):
wie er seinem feind pegegen und abprechen wel.
Wyss, Limb. Chron.
60, 13
;
94, 18
;
v. Liliencron, Dür. Chron. Rothe 
31, 22
;
Chron. Strassb.
 62, 17
;
Spiller, Füetrer. Bay. Chron. 
36, 31
;
Dasypodius
330r
;
Maaler
53v
;
Rot
333
;
Henisch
243
;
Rwb
1, 1409
;
Schwäb. Wb.
1, 758
;
Schweiz. Id.
2, 146
.
3.
›(einen Vorgang, einen Sachverhalt) in bestimmter Weise behandeln, auf eine Situation reagieren‹; meist im Sinne des Entgegenwirkens, dann: ›in etw. eingreifen, e. S. vorbeugen, etw. verhindern; sich e. S. entgegenstellen, e. S. entgegenwirken‹.
Phraseme:
dem feuer mit strohälmern b
.
Syntagmen:
einem dienst, dem anschlag / anspruch / übel / unglük / unflat / unwillen / verdries, der irrung b., dem rechten fürderlich b., e. S. füglich b
.

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Apok.
22566
(
nrddt.
,
14. Jh.
):
An dem brote daz man segenet | Und siner [Crist] geburt begegenet.
Allg. Schau-Buͤhne
35, 44
(
Frankf.
1699
):
dem [Anschlag] aber der Hertzog von Lerina also zu begegnen wuste.
Thiele, Chron. Stolle 
510, 22
(
thür.
,
3. Dr. 15. Jh.
):
do mit danne allen unwillen, vordriss unnd irrunge, dy sich […] begeben muchten, begent unnd vorkomen werde.
Rennefahrt, Statut. Saanen
35, 11
(
halem.
,
1403
):
das oͧch si sich ze dem rechten fuͥrderlich begegnen und dem gnůg tůn soͤllent.
Ukena, Luz. Sp. 
2187
(
halem.
,
1575
):
die Alltten Rät zRom hand | […] | […] bedacht den sachen zbegnen | Im so vil gwalltt nit zvertregen.
Sexauer, Schrr. in Kart.
267, 34
(
Basel
,
um 1510
):
All dienst. […]. denen yegklicher in sonders nit begegnen. oder die volbringen mag / sollen von den andern. demütiklich. […] erfúlt werden.
V. Anshelm. Berner Chron.
4, 7, 29
(
halem.
,
n. 1529
):
dass si glich gmein êr und eignen nuz erwaͤgen koͤntid, gůten sachen fůglich begegnen und statlich end geben.
Henisch
243
(
Augsb.
1616
):
Dem vnglück begegnen / […]. Wo man nicht mit list begegnet.
Merz, Urk. Lenzb.
66, 4
;
Dietz, Wb. Luther
1, 228
;
Schweiz. Id.
2, 146
.
Vgl. ferner s. v.  8,  8.
4.
›auf eine Situation mit einer mündlichen Äußerung reagieren; jm. auf eine Frage antworten; etw. auf eine Anklage oder Behauptung entgegnen, erwidern‹.
Bedeutungsverwandte:
 2,  1,  13, .
Syntagmen:
jm. mit (gebürlicher / spitziger / untertäniger) antwort
(oft)
/ ausflucht / erdichtnis / spotworten b., jm. tapfer b
.

Belegblock:

Chron. Magdeb.
2, 192, 30
(
nrddt.
, Hs.
1601
):
wie er […] viel trefflicher Lugen […] vortrage, aber es solle ihme der Syndicus gar tapffer begegnen.
Küther, UB Frauensee 
394, 30
(
thür.
,
1530
):
Hab ich ime mit antwort begegent mir dieselbigen thetter antzutzeigen.
Chron. Augsb.
8, 334, 3
(
schwäb.
, zu
1547
):
daß die sach in besessenen räten ferner beratschlagt werden und den gesandten alsdann mit gebürlicher antwort begegnet werden sollte.
Fischer, Eunuchus d. Terenz 
47, 19
(
Ulm
1486
):
ich mag nit der leüt goͤggelman sein. § Sunder begegnen ich inen mit spotworten.
Baumann, Bauernkr. Rotenb.
302, 13
;
Chron. Augsb.
4, 347, 3
;
7, 268, 11
;
Schöpper
96a
;
Dietz, Wb. Luther
1, 228
;
Rwb
1, 1410
;
Schweiz. Id.
2, 146
.
5.
›jm. widerfahren, passieren, zustoßen, jn. überkommen; auftreten (von negativ Bewertetem); jm. zuteil werden (von positiv Bewertetem)‹.
Syntagmen:
jm. antwort / ere / freude / glük / heil / reichtum b., jm. afterreue / (die) anfechtung / böses / gebrechen / kummer / unglük / unwillen / wiederdries, eine irrung, das leiden / wiederspiel b., jm. b., das […]
;
begegnete beschwerden
.

Belegblock:

Helm, H. v. Hesler. Apok.
21408
(
nrddt.
,
14. Jh.
):
der gruz begegent en: | ,Get ir in daz ewige vur‘.
Toeppen, Ständetage Preußen
5, 300, 33
(
preuß.
,
1476
):
Was forder von deme hernn N. Tungen uns wirt bogeinen.
Reissenberger, Väterb.
2561
(
md.
, Hs.
14. Jh.
):
Wiltu han der sele heil, | Daz mac vil wol begein dir, | Ob du wilt sin gehorsam mir.
Kurz, Waldis. Esopus 
2, 24, 15
(
Frankf.
1557
):
Gar manchem thut das gluͤck begegen, | Vnd bringt mit jm ein guten Segen.
Luther. Hl. Schrifft. 1. Petr.
4, 12
(
Wittenb.
1545
):
Lasset euch die hitze so euch begegnet nicht befrembden.
Kehrein, Kath. Gesangb.
2, 617, 2 
(
Bautzen
1567
):
Das mir kein Feind nicht schaden kan, | Noch kein vngluͤck begegnen.
Goldammer, Paracelsus
3, 277, 3
(
1530
/
5
):
nun begegnet undter denen im neuen testament ein große irrung.
Sudhoff, Paracelsus
9, 485, 30 
(
1531
/
5
):
die beschreibung mannae urticae
[Saft der Brennessel]
ist also, das sie alcalizirt werde, demnach in seiner aquositet so lang rectificirt durch ventrem equinum bis die oleitet begegne.
Langen, Myst. Leben 
178, 18 
(
nobd.
,
1463
):
starck sein in dem gelauben vnd all anfechtum, dy in pegegen, gancz außschlahen.
Reichmann, Dietrich. Schrr.
176, 17
(
Nürnb.
1548
):
haltest ferner dich inn besser hut / das der gleichen dir nicht mehr begegne.
Jörg, Salat. Reformationschr.
287, 16
(
halem.
,
1534
/
5
):
sunder jst uns von jnen allweg das widerspil bgegnot.
Vetter, Pred. Taulers
420, 31
(
els.
,
E. 14. Jh.
):
waz den lúten ussewendig begegent das goͤttelich ist, das erwecket das innewendige leben.
Roloff, Brant. Tsp. 
769
(
Straßb.
1554
):
Nun begegnet aber mir darneben | […] | Das sich mein jüngste dochter hett | On mein wissen mit eim verredt.
Vetter, Schw. zu Töß
71, 23 
(Hs.
15. Jh.
):
so kam ir alles das ze gůt das ir begenet.
Maaler
53v
(
Zürich
1561
):
Es ist jm Begegnet / od’ zhanden gestossen das es gefurcht hat. […] Es ist mir wider meinen willen vnd hoffnung Begegnet.
Lauater. Gespaͤnste
12v
, 27 (
Zürich
1578
):
von waͤgen grosser vnfaͤlen / die jnen begaͤgnet / schwaͤrmuͤtig vnd beküm̃eret sind.
Henisch
242
(
Augsb.
1616
):
Armen gesellen begegnet offt ein vnuersehen gluͤck / wenn sie es nur wusten zugebrauchen. […]. Wer nach vngluͤck ringet / dem begegnets.
Spiller, Füetrer. Bay. Chron. 
29, 13
(
moobd.
,
1478
/
81
):
Nu begegnet mir vil frag, was sey das gross haus, oder was die sach sey, das […].
Ebd.
96, 29
:
Do sagt in der künig auch alle ding, die im begegnet waren.
Chron. Magdeb.
2, 172, 21
;
Küther, UB Frauensee 
393, 22
;
Jungbluth, J. v. Saaz. Ackermann 
4, 2
;
14, 4
;
Kehrein, a. a. O.
1, 7, 2
;
Chron. Nürnb.
4, 271, 14
;
423, 24
;
Vetter, Pred. Taulers
16, 24
;
Lauchert, Merswin
26, 14
;
Williams u. a., Els. Leg. Aurea
247, 14
;
Tobler, Schilling. Bern. Chron. 
1, 335, 21
;
Schöpper
39b
;
Dietz, Wb. Luther
1, 228
;
Schwäb. Wb.
1, 758
/9;
Schweiz. Id.
2, 146
.
Vgl. ferner s. v.  4,  1,  5,
1
 3,  2,  4.