begaffen,
V.
›jn./etw. mit offenem Mund anschauen, neugierig betrachten; etw. begehren, etw. bewundern‹.
Bedeutungsverwandte:
vgl. .

Belegblock:

Heidegger. Mythoscopia 
10, 12
(
Zürich
1698
):
Du solst das reische Volck / die Dichter / nicht begaffen.
Henisch
241
(
Augsb.
1616
):
Begaffen / […] das maul auffsperren / mit grosser begird vnd lust etwas anschawen / begeren / vnnd sehr nach etwas trachten / wie Tantalus nach dem wasser.