Quint, Eckharts Pred.
(
E. 13.
/
A. 14. Jh.
):
ob dich got næme von innerlîcher armuot und begâbete dich mit rîcheit innerlîche.
Meijboom, Pilgerf. träum. Mönch
2074
(
rib.
,
1444
):
Off ich mit eyncher sunderlinger gaven | Myne officiale begaeven.
also quam he widder zo Coellen und besserde dat monster […] und begaefde dat richlichen.
Froning, Alsf. Passionssp.
(
ohess.
,
1501ff.
):
das hymmelrich wirt he unß geloben | und alle syn frunde damidde begoiben!
Strauch, Par. anime int.
134, 11
(
thür.
,
14. Jh.
):
hat he uns begabit manicvaldicliche mit disin uzerin gabin.
Grosch u. a., Schöffenspr. Pössneck
223, 6
(
thür.
,
1474
):
Eyne igliche stad, dye von eyme fursten met gute begabit addir belenet werdet.
Jungbluth, J. v. Saaz. Ackermann
9, 15
(Hs. ˹
omd.
,
1465
˺):
Welichen armen man hette er balde so reichlich wol begabet? Man rede was man welle: wen got mit einem reinen, züchtigen, schönen weibe begabet, die gabe heißet und ist ein gabe vor aller irdischer auswendiger gabe!
Luther. Hl. Schrifft.
Tob. 1, 16
(
Wittenb.
1545
):
[er] hatte bey sich zehen Pfund silbers / damit jn der König begabt hatte.
Sie [Weisheit] wird jn krönen mit freuden vnd wonne / vnd mit ewigem namen begaben.
man claidet sie alle in einerlei cleidung […] und begabet die haubtleut auch mit gelt.
Gille u. a., M. Beheim
71, 229
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
Darnach wurden im virden | die guten engel manigvelt | pegabt mit ymer wernder seld.
mit kunglicher gabe | er mich pegǎben waz.
Mayer, Folz. Meisterl.
(o. O. o. J.):
Erst sye mit streichen yn begapt, | Das ym all sein leichnam erplapt.
Williams u. a., Els. Leg. Aurea
448, 25
(
els.
,
1362
):
wart die frowe glǒbig vnd gap iren palast zů einre kirchen vnd begobete sú mit grosseme richtůme.
Roloff, Brant. Tsp.
1136
(
Straßb.
1554
):
Ich weiß wol das Gott nit würt lassen | Der das kind begabt hatt über all massen.
Geier, Stadtr. Überl.
(
nalem.
,
1559
):
soll auch weder breütigam oder hochzeiterin […] den andern […] mit ainicher schenkin […] von der hochzeit wegen nit begaben, noch vereeren.
Boos, UB Aarau
(
halem.
,
1466
):
der fromm […] Jecki Steͣger […] zu einem ewigen almůsen setzen, ordnen, stifften und ouch begaben wil ein capplan pfrunde.
Lauater. Gespaͤnste
27r, 21
(
Zürich
1578
):
Bracht jm ouch ein gleßlin voll bluͤts jres suns / damit sy jn vnnd das Closter begabete.
Sappler, H. Kaufringer
11, 96
(
schwäb.
, Hs.
1464
):
got hat mich damit begabt, | das si [zäne] sind stark.
Fischer, Eunuchus d. Terenz
(
Ulm
1486
):
Da liessen sie den has und begabten ainer den andern.
Karnein, de amore dt.
126, 416
(
moobd.
,
v. 1440
):
von deiner gebet willen wil ich sy begaben, daz sy reyten sol ain vaist […] pfärd.
Die haidnischen kaiser haben solchs gelitten, haben die poeten darumb höchlich begabt.
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid.
(
m/soobd.
,
1618
/
81
):
dass sie das beste fleisch in ihren haussern nicht verkochen sollen und die andern leit mit schlechten fleisch begaben.