befeuchten,
V.
›etw. feucht, naß machen; etw. besprengen, bewässern, etw. (z. B. eine Lampe) mit etw. (z. B. Öl) füllen‹; ütr.: ›jn. erquicken, laben‹.
Bedeutungsverwandte:
 3, , ; vgl.  1.
Syntagmen:
mit wein befeuchtet sein
›betrunken sein‹ (ütr.).
Wortbildungen:
befeuchtung
›Feuchte (des Körpers)‹.

Belegblock:

Schöpper
80a
 (
Dortm.
1550
):
Aspergere. Besprentzen ansprengen bestrewen befeuchten.
Kehrein, Kath. Gesangb.
1, 194, 4
(
Bautzen
1584
):
Ampelen, | So mit Oll befeucht sein.
Ebd.
285, 7
(
Nürnb.
1631
):
Befeuchte das was duͤrr wil sein, | Was wund ist das heile fein.
Ebd.
3, 43, 2 
(
Köln
1583
):
Wilt nu erleuchten vnser Hertz, | Mit deiner Lieb befeuchten stetz.
v. Tscharner, Md. Marco Polo
9, 28
(
osächs.
,
2. H. 14. Jh.
):
Do sint ouch gar lustige wurczegartin wol von wazzere bevucht.
Sudhoff, Paracelsus
11, 116, 11
(
1537
/
41
):
nun ist im menschen ein solche befeuchtung auch also, das sein erden […] one solche feucht nichts sollent.