bedringen,
V., unr. abl.,
in 1 Beleg regelmäßig.
1.
›jn. militärisch angreifen‹;
vgl.  1.

Belegblock:

Thiele, Chron. Stolle 
70, 22
(
thür.
,
3. Dr. 15. Jh.
):
Dor noch czoch disser koning tagebrecht ubir dy sachsen unnd betrang sy, unnd da warn ome alle dutczche land underteynigk.
2.
›jn. nötigen, bedrängen‹;
vgl.  2.
Bedeutungsverwandte:
 12, ,  23.

Belegblock:

Qu. Brassó
4, 285, 36
(
siebenb.
,
1664
):
Gott errette seine bedringte Christenheit.
Ebd.
5, 158, 3
(
1603
):
Mittlerweil werden wir vm des Moyse seinem Volk stark bedrungen.
Ebd.
215, 20
(
1610
):
manch Ambtmann […] verursachet wird, die Untertanen hoch zu bedringen.
Preuss. Wb. (Z)
1, 452
;
Schweiz. Id.
14, 1120
.
3.
im Part. Prät. ›dicht aufgelegt, alles überdeckend (von Zierrat)‹.

Belegblock:

Spechtler, Mönch v. Salzb.
49, 2
(
oobd.
,
3. Dr. 14. Jh.
):
Frew dich, Sion, das ausgangen | ist von dir zier so bedrungen.
4.
bedeutungsverwandt zu .