bedonen,
V.;
zu
mhd.
bedonen
›streben, Leben führen‹
(Lexer
1, 141
).
– Omd.; Texte aus dem Einflußbereich des Ordens.
›sich an einem Ort aufhalten, wohnen, verweilen, leben‹.

Belegblock:

Strehlke, Nic. Jerosch. Chron. 
17493
(
preuß.
,
um 1330
/
40
):
[in Reußen]
er ouch dâchte wonen | und vridelich bedonen.
Kochendörffer, Tilo v. Kulm
4167
(
preuß.
,
1331
):
So we én di bedonen | Und im huse wonen!
Karsten, Md. Paraphr. Hiob 
10739
(
omd.
,
1338
):
So daz sy [lute, tyre] al da bedonen | Und da keyne wile wonen.
Helm, Maccabäer 
1570
(
omd.
/
nrddt.
, Hs.
A. 15. Jh.
):
darumme vluhen daz leit | die in Jerusalem wonden, | vremde darinne bedonden.
Kochendörffer, a. a. O.
5806
.