beche,
1
becke,
bek,
die
;
bäch,
2
bech,
das
;
zu (V.), .
›das (einmalige) Backen (als Tätigkeit)‹; metonymisch: ›diejenige Menge Mehl, die auf einmal verbacken wird; diejenige Menge Gebäck, die in einem Backvorgang entsteht‹ sowie ›Recht zu backen‹;
vgl. ,
2
,
2
, .
Überwiegend Rechts- und Wirtschaftstexte.
Syntagmen:
das b. annemen, die b. zerschneiden
;
b
. (Subj.)
beschehen, enden
;
jm. in der b. abbruch geschehen, von ieder b., alle b
. [›zu jedem Backen‹]
etw. geben, etw. von einer b. nemen, an der b. etw. gewinnen
;
b. brotes
;
ganze / erste / lezte b
.

Belegblock:

Welti, Stadtr. Bern 
198, 24
(
halem.
,
1406
):
wa si ze klein brot vinden, da soͤllent si daz erst mal von einer bek nemen v ß.
Schnyder, Qu. Zürcher Wirtsch.
870, 13
(
halem.
,
1491
):
das die brotschower, so sy straͧffbar brott finden, ein zal daruß und nit die gantzen beck zersniden soͤllen.
Bernoulli, Basler Chron. 5, 
492, 30
(
alem.
, Hs.
um 1545
):
Do wurden in sinem nammen gessen des tags 2000 brot, und ein gantze beck brotes.
Rennefahrt, Wirtsch. Bern
331, 23
(
halem.
,
1585
):
und die erste beck thůn und anheben, und nitt lenger verharren söllen, untz zů mittag, da die letst beck bschechen und enden.
Ebd.
359, 4
(
1693
):
Alles bey straff der confiscation der gantzen beck.
Mell u. a., Steir. Taid.
30, 38
(
m/soobd.
,
1568
):
wie inen in der pech durch andere burger […] grosser abbruch beschehe.
Bischoff u. a., Steir. u. kärnt. Taid.
422, 8
(
m/soobd.
,
1562
):
soll der richter die böcken die daß bäch annemmen alle nacheinander straffen.
Rwb
1, 1332
;
Schmidt, Hist. Wb. Elsaß
20
;
Schwäb. Wb.
1, 553
;
742
;
Vorarlb. Wb.
1, 265
;
Schweiz. Id.
4, 1107
;
Öst. Wb.
2, 14
.