bauerndrek,
der
.
›Kothaufen eines Bauern‹; der Ausdruck dient teilweise auch der Steigerung der Fäkaliensprache von Fastnachtspielen.
Bedeutungsverwandte:
vgl. , .

Belegblock:

Schade, Sat. u. Pasqu. 
3, 202, 31
(
Schwabach
1524
):
Man sölt dir einen paurentreck ins maul schlagen.
Sachs
5, 26, 32
(
Nürnb.
1540
):
O viel köstlicher leben wir, | Essen gut eingmacht kudelfleck, | Gut wolgewürtzet bawern-dreck, | Faist leber-würst und groß rotseck.
Ebd.
17, 206, 30
(
1557
):
so wöll wir vor der schupffen | Auffrichten unsern feyelmeyen, | Darumb auch haben einen reyen | Und lat dort niden die hof-schrantzen | Dieweyl umb den bawrendreck tantzen.
Winkler, Flugschr.
1975, 95
.