bande,
die
;
-/-n
, Pl. auch mit Uml., dies kann für ausdrucksseitige Anlehnung an
1
band
(am ehesten: Bed. 16) sprechen.
Herkunft aus
frz.
bande
›Truppe, Schar‹
(so
Pfeifer, Etym. Wb. d. Dt.
1993, 94
), wohingegen im
Öst. Wb.
(2, 197/8) für das Oobd. eigene Entlehnung aus
ital.
banda
angenommen wird.
›militärischer Verband, Reitertruppe; Dienerschar‹; allgemein: ›Gruppe von Menschen‹, schon früh (1611) auch negativierend:
bande des rates
(
Preuss. Wb. (Z)
1, 388
).
Seit A. des 15. Jhs.
Bedeutungsverwandte:
; vgl.  2.
Wortbildungen:
bandeweise.

Belegblock:

Buch Weinsb.
3, 161, 36
(
rib.
,
1583
):
Von stunt (sin) sine herrn edelleut in die stat gerant mit veir benden ruter und 17 fendlin franzoser knecht.
Bömer, Pilgerf. träum. Mönch
1236
(
rhfrk.
,
um 1405
):
die hern von diesen landen | Sint nit also mit yren banden | Und sint auch nit also getan.
Chron. Augsb.
8, 326, 14
(
schwäb.
, zu
1547
):
auf dise send gefolgt noch ain raissiger zeug, etliche niderlendische panden mit schweren pferden.
Henisch
183
(
Augsb.
1616
):
Banden, rotten [...] cohortes, classes.
Jones, French Borrowings
136
;
Rwb
1, 1181
;
Öst. Wb.
2, 197/8
.