büchsenschus,
der
;
-Ø/
auch
+ Uml.
1.
›Schuß aus einer Büchse, Kanone‹;
zu  3.

Belegblock:

Gille u. a., M. Beheim
453, 1183
(
nobd.
,
2. H. 15. Jh.
):
Drei tausent und vir hundert ach | grosser püchssen schüss da beschach.
Chron. Augsb.
5, 321, 10
(
schwäb.
, Hs.
E. 15. Jh.
/
A. 16. Jh.
):
daß sie geringklich mit allen püchsenschüssen mochten an ain ander erraichen und tätten grossen schaden an ain ander.
Voc. inc. teut. d
iiijr
;
Schmid, R. Cysat
6, 16
;
Schwäb. Wb.
1, 1498
;
Schweiz. Id.
8, 1724
.
2.
Maßeinheit der Länge, ›Entfernung, so weit eine Büchse schießt‹;
zu  3.

Belegblock:

Ermisch u. a., Haush. Vorw.
224, 7
(
osächs.
,
1570
/
7
):
mit demselbigen karpfen einen fleck bestreichen vor dem walde ein wenig uf einer seiten eines büchsenschuß vor der hütten.
Rauwolf. Raiß
21, 21
([
Lauingen
]
1582
):
[Thurn] deren je einer vom andern eines Büchsenschuß weit ist.
Skála, Egerer Urgichtenb.
247, 14
Anm. (
nwböhm.
,
1578
):
de loco 1 puchßen schuß weg Vom dorff mitten Im Waldt.